Archiv der ‘Medizintechnik’ Kategorie
Storz am Markt aus Emmingen-Liptingen ist Unternehmen des Monats
Branche: Medizintechnik
Pressemitteilung von: Storz am Mark GmbH
PR Agentur: AVi MedienDialog
Die Auszeichnung zum Unternehmen des Monats November 2009 in der „Gewinnerregion“ Schwarzwald-Baar-Heuberg ging an die Firma Storz am Mark GmbH aus Emmingen-Liptingen (Landkreis Tuttlingen).
Storz am Mark GmbH schafft sich mit Produktmarke
„stoma®“ einen weltweiten Ruf in der Dentalbranche
Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg kürt Firmengruppe mit Sitz in Emmingen-Liptingen (Landkreis Tuttlingen) / In Hands-on-Kursen werden Anwendungstechniken erlernt
Emmingen-Liptingen / Villingen-Schwenningen (avi). Die Storz am Mark GmbH hat sich mit der Dentalinstrumente Marke „stoma®“ einen weltweiten Ruf erworben. Die internationale Zusammenarbeit der Firmengruppe mit praktizierenden Zahnärzten, Universitäten, Kliniken und namhaften Instituten erwirkt seit Jahren hochwertige Produktinnovationen für spezielle Anwendungen. Diese Kompetenz und die 90-jährige Erfolgsgeschichte überzeugten zur Auszeichnung als Unternehmen des Monats November 2009 in der „Gewinnerregion“ Schwarzwald-Baar-Heuberg. (Weiterlesen …)
Freie Wähler besuchen Firma HEBU medical GmbH
Branche: Öffentliche Verwaltung / Verbände / Vereine
Pressemitteilung von: Freie Wähler Kreis Tuttlingen
PR Agentur: Matoma PR
Kreistagskandidaten besuchen Fa. HEBU Medical in Tuttlingen
FW-Kreistagskandidaten zeigen sich von Wachstumsdynamik des Tuttlinger Chirurgiefachbetriebes beeindruckt / Hoher Innovationsgrad
Tuttlingen/Landkreis. Die Kreistagskandidaten der Freien Wähler besuchten den in Tuttlingen angesiedelten Chirurgiefachbetrieb HEBU medical und zeigten sich von der enormen Leistungskraft und Wachstumsdynamik des Unternehmens beeindruckt. Geschäftsführer Thomas Butsch führte durch die Produktionsräume am Hauptstandort in der Tuttlinger Badstraße 8 und stellte die Firmenstruktur bei einer Diskussionsrunde vor. (Weiterlesen …)
MicroMountains: Wachstum mit neuen Produkten für die Medizintechnik
Branche: Medizintechnik
Pressemitteilung von: MicroMountains Network e.V. c/o IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
PR Agentur: Internetredaktion Bernward Damm e.K.
Innovationsforum in Tuttlingen verkürzt den Weg zwischen Forschung und Industrie / Netzwerk MicroMountains lädt Unternehmen zum Dialog ein
Stuttgart / Tuttlingen, April 2009. Unternehmen, die von neuen Wachstumschancen der Medizintechnik profitieren wollen, können sich am 23. Juni 2009 in Tuttlingen über aussichtsreiche Produktideen informieren. Das zweite MicroMountains iNNOVATION fORUM Medizintechnik bringt erneut Wissenschaftler und Interessenten aus der Industrie an einen Tisch. Die 30 Referenten aus internationalen Forschungseinrichtungen stellen ihre aktuellen Projekte und Prototypen vor – darunter Innovationen für die minimal invasive Chirurgietechnik, neue Biomaterialien und Mikrosysteme, therapeutische und Organ unterstützende Systeme. (Weiterlesen …)
Wirtschaftstag der Region in Bad Dürrheim: Vorstand des BVMed kommt
Branche: Werbung / Marketing
Pressemitteilung von: Wirtschaftsförderung SBH
Joachim Schmitt, Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes Medizintechnologie
Am Freitag, den 03. April 2009 findet von 14.00 – 18.00 Uhr der fünfte Wirtschaftstag der Standortoffensive Gewinnerregion in Bad Dürrheim statt.
Die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg hat im Jahr 2004 das Projekt „Standortoffensive“ aus der Taufe gehoben. Jährlich stellen die Projektgruppen ihre Arbeit und den Status der Umsetzung im Rahmen der Veranstaltung „Wirtschaftstag“ vor. (Weiterlesen …)
Karl Leibinger Medizintechnik: Regionale Auszeichnung zum “Unternehmen des Monats“ – Mit Innovationen an die Spitze des Weltmarktes
Branche: Medizintechnik
Pressemitteilung von: Wirtschaftsförderung SBH
Heinz-Rudi Link und Bernhard Hoch gratulierten dem geschäftsführenden Gesellschafter Karl Leibinger. Glückwünsche übermittelt zudem Mühlheims Bürgermeister Jörg Kaltenbach
Die Karl Leibinger Medizintechnik GmbH & Co. KG aus Mühlheim entwickelt und produziert seit über 110 Jahren chirurgische Instrumente, Implantate und Operationsleuchten. Die hochwertigen innovativen Produktlinien der Firma, ein Betrieb der Unternehmensgruppe KLS Martin Group mit Sitz in Tuttlingen, sind auf dem Weltmarkt spitze. Mehrfach prämierte Neuentwicklungen in den letzten Jahren haben die KLS Martin Group zum Innovationstreiber in der Medizintechnik-Branche gemacht. Für diese Leistungen gab’s jetzt die Auszeichnung zum Unternehmen des Monats November 2008 in der „Gewinnerregion“ Schwarzwald-Baar-Heuberg.
Der Handwerkskammerpräsident und Aufsichtsratsvorsitzende der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg, Bernhard Hoch, sowie der regionale Wirtschaftsförderer Heinz-Rudi Link überreichten an den geschäftsführenden Gesellschafter, Diplom-Ingenieur Karl Leibinger, die Urkunde. Im Beisein von Mühlheims Bürgermeister Jörg Kaltenbach hob Hoch am Mühlheimer Firmenstandort in der Kolbinger Straße 10 die „beeindruckenden und vorbildlichen technischen Entwicklungen“ hervor. Die Firma Leibinger habe seit ihrer Gründung im Jahre 1896 durch den Uhrmachermeister Ludwig Leibinger die unternehmerischen Visionen nie aus dem Blickwinkel verloren und in der Praxis immer wieder erfolgreich umgesetzt. „Mit Mut zu neuen Innovationen in mehreren chirurgischen Feldern und hohem Fleiß hat sich die Firma stets nach vorne entwickelt und sich im Weltmarkt einen Namen gemacht“, betonte Hoch. Die Gewinnerregion sei stolz auf solche zielstrebige Unternehmen, die über Generationen hinweg qualifizierte Arbeitsplätze stellen und das Image der Region fördern würden.
Bürgermeister Jörg Kaltenbach freute sich über die „weltweit mit Spitzenprodukten gut aufgestellte KLS Martin Group und dass die Firma Leibinger am Standort Mühlheim 250 Arbeitsplätze bietet.“ Persönlich dankte er Firmenchef Karl Leibinger mit einem Buchgeschenk und einer historischen Wanduhr auch für sein langjähriges kommunalpolitische Engagement (seit 30 Jahren Gemeinderatsmitglied) sowie der Förderung von Sport und Kultur in der Stadt.
Geschäftsführer Leibinger skizzierte kurz die Geschichte des Unternehmens und die mittlerweile in der KLS Martin Group auf 13000 chirurgische Instrumente, Implantate, Sterilisationsbehälter und Operationsleuchten angewachsene Produktpalette. Weltweit gäbe es in 130 Ländern Handelsvertretungen. Der Exportanteil liege bei 75 Prozent. Die Auszeichnung verstehe er in erster Linie als Anerkennung für die Mitarbeiter, die ständig gefordert seien, gute Arbeit zu leisten. Unter den insgesamt 750 Beschäftigten, darunter 40 Auszubildende, kümmern sich bei der KLS Martin Group allein 30 Ingenieure um Forschung und Produktinnovationen.
Info: Die Karl Leibinger Medizintechnik GmbH & Co. KG wird heute von Karl Leibinger in der dritten Generation geführt. Ein erster Meilenstein in der Firmengeschichte war 1923 die Gründung der Vertriebsorganisation „Gebrüder Martin“. Aus dem losen Verbund eigenständiger Firmen hat sich im Jahre 2004 die Unternehmensgruppe KLS Martin geformt. Der KLS Martin Group gehören als Gesellschafter auf der deutschen Seite die Firmen Gebrüder Martin, Karl Leibinger Medizintechnik, KLS Martin, Rudolf Buck sowie Stuckenbrock Medizintechnik an. Partnerfirmen in den USA sind KLS Martin USA und Orthosurgical Implants Inc.. Die Unternehmensgruppe avancierte mit der Herstellung von Distraktoren für die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der Lasermedizin, des resorbierenden Implantateeinsatzes sowie der Operationsleuchten-Technik zum Weltmarktführer. Die weltweit erste OP-Leuchte mit Entladungslicht lieferte KLS Martin. Für die Weiterentwicklung zur marLED-OP-Leuchte gab’s 2008 den Design-Award „reddot“. Mehr Informationen zur Unternehmensgruppe finden sich unter „www.klsmartin.com“.
Weiterführender Link: http://www.wirtschaftsfoerderung-sbh.de
Kontaktinformationen
Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg
Katja Faustein
Eichendorffstr. 33
78054 Villingen-Schwenningen
Tel. 07720/8308-440
Fax 07720/8308-444
Email: info@wifoeg-sbh.de
Firmenprofil
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH ist eine Gesellschaft, deren Trägerschaft aus dem Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, den Landkreisen Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen, der Handwerkskammer Konstanz, der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und einer großen Anzahl der Städte und Gemeinden in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg besteht. Sie wird von einem hauptamtlichen Geschäftsführer geleitet
Wir sehen unsere wichtigsten Aufgaben in der Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Struktur der Region, die Entwicklung wirtschaftsfreundlicher Rahmenbedingungen, das Betreiben eines regionalen Standortmarketing sowie die Information, Kooperation und Koordination in allen Bereichen der regionalen Wirtschaftsförderung.
Donaueschingen – Elite springt für BIDNER
Branche: Medizintechnik
Pressemitteilung von: BINDER GmbH
BINDER Preis für Anky van Grunsven
Das Internationale S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturnier in Donaueschingen gehört zu den traditionsreichsten Reitturnieren Europas, seit 52 Jahren ist es Treffpunkt von Spitzensportlern, politischer Prominenz und pferdebegeisterten Publikum. In diesem Jahr hat BINDER erstmalig das Turnier in großem Masse unterstützt und hat im Bereich Dressur den BINDER Preis gestiftet. Die Weltranglisten Erste Anky van Grunsven (Niederlande) und Ihr Pferd Painted Black haben sich mit 73,250 Prozent den Pokal geholt. BINDER freut sich über die gelungene Zusammenführung von Weltmarktführer und Weltranglisten und bedankt sich für die großartige sportliche Leistung aller Teilnehmer.
Am Freitag 19. September, 2008 fand im Zuge der Veranstaltung für die Kollegen aus aller Welt im BINDER VIP Zelt das 25 jährige Jubiläum statt. Veranstaltungs-Chef Dr. Kaspar Funke von Escon-Marketing hatte allen Grund zur Freude: „Petrus, die Reiter und Fahrer haben alles dafür getan, dass wir hier heute einen tollen und spannenden Turniertag erleben durften.“ Dr. Kaspar Funke ließ es sich dann auch nicht nehmen die BINDER Gäste selbst in die Stallungen zu führen und Ihnen exklusive Einblicke hinter die Kulissen zu geben. Ein Highlight war sicherlich auch der Besuch des Mitsubishi Off-Road-Parcour bei dem das Adrenalin ordentlich empor gehoben wurde. Wenn die Weltspitze des Sports sich die Ehre gibt darf BINDER nicht fehlen und verlieh seiner Weltspitze die internationalen Salesawards, ausgezeichnet wurden in diesem Jahr Wolfgang Müller, Manuela Bucher, Ronald Beurer und Adam Yew für Ihre herausragenden Leistungen.
Viele Kollegen aus Tuttlingen haben das Angebot von Binder genutzt und sind am Wochenende nach Donaueschingen gekommen um sich selbst ein Bild zu machen. Über 60 Freunde des Reitsports sahen zu, wie sportliche Höchstleistungen vollbracht wurden und konnten sich von der enormen Leistung inspirieren lassen.
Weiterführender Link: http://www.binder-world.com
Kontaktinformationen
BINDER GmbH
Im Mittleren Ösch 5
78532 Tuttlingen
Tel: +49(0)7462-2005-0
Katharina Bay@binder-world.com
Firmenprofil
Die BINDER GmbH ist Weltmarktführer für Simulationsschränke. Mit der Produktsparte Wissenschaft werden die pharmazeutische, biotechnologische und Nahrungsmittelindustrie sowie Forschungsinstitute beliefert. Die Pharmaindustrie testet in BINDER Simulationsschränken etwa die Haltbarkeit von Medikamenten. Hierzu werden unterschiedlich Umweltbedingungen von trocken über feucht bis heiß und kalt erzeugt, um zu prüfen, wie das Medikament reagiert. Die noch junge Sparte Industrie findet ihren Absatz neben der Elektronikindustrie vornehmlich in der Automobilindustrie. So wird in den BINDER Simulationsschränken beispielsweise der zehnjährige Verwitterungsprozess eines Polymers in nur wenigen Tagen simuliert. 2006 hat das Unternehmen weltweit 16.500 Geräte verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr ein Plus im zweistelligen Prozentbereich. Rund 85 Prozent seiner Erlöse erwirtschaftet BINDER mit der Sparte Wissenschaft, der Bereich Industrie steuert 15 Prozent bei. Bis 2013 sollen beide Sparten gleich stark sein und einen Gesamterlös von mehr als 100 Millionen Euro erzielen. Wichtiges Signal für das angestrebte Wachstum ist das 2005 erbaute Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ). Acht Millionen Euro investierte Peter Michael Binder in den imageträchtigen Bau. Rund 100 der weltweit 360 Mitarbeiter arbeiten hier an Produktinnovationen und -modifikationen. Schon jetzt investiert die BINDER GmbH rund 13 Prozent des Umsatzes jährlich in F&E. Zusätzlich errichtet die BINDER GmbH ein neues Produktions- und Technikzentrum. Bis Anfang 2009 soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein und sich die Produktionsfläche mit 11.400 qm verdoppelt haben. BINDER agiert global, wichtigste Märkte sind neben Deutschland Asien und die USA. Schon jetzt macht das Unternehmen 80 Prozent seines Umsatzes im internationalen Business und unterhält Vertriebsbüros in New York, Moskau, Kuala Lumpur und Wolverhampton (UK).
BINDER 25 Jahre Jubiläum – Best conditions since 1983
Branche: Medizintechnik
Pressemitteilung von: BINDER GmbH
BINDER GmbH in Tuttlingen
Tuttlingen ist das Weltzentrum der Medizintechnik und bietet Unternehmen den Raum für eine zukunfts – und leistungsfähige Wirtschaft. Vieles von dem, was heute ganz selbstverständlich in den Temperaturschränken dieser Welt steckt, stammt ursprünglich von BINDER. Seit 25 Jahren wird Made in Germany produziert, daran wird das Unternehmen auch zukünftig festhalten und will seine Position als Technologieführer in der Welt weiter ausbauen.
INNOVATIV
Die Faszination der Simulationsschränke entspringt der Frage „Was wäre, wenn…?“. Was passiert mit empfindlicher Kommunikationselektronik auf einem Weltraumflug zum Mars? Wie reagieren Schnupfenbazillen, wen man sie unterschiedlichen Temperaturen aussetzt? Verändert sich der Lack eines Autos, wenn es durch die Sahara fährt? Antworten auf solche Fragen zu finden ist in der realen Welt schwierig, in einem BINDER Schrank laufen Vorgänge in enormem Zeitraffer ab. Seit 25 Jahren stellen Simulationsschränke von BINDER mühelos das Klima der Wüste nach, oder simulieren einen Flug ins All. Begonnen hat alles mit der Schuhfabrik der Gebrüder Binder die später zur Firma Wilhelm Binder wurde. 1982 beschloss der heutige geschäftsführende Gesellschafter Peter M. Binder den Verkauf der Firma nach Pakistan und gründete mit 13 Mitarbeitern ein neues Unternehmen: WTB Binder Labortechnik GmbH. Heute sagt Peter M. Binder „der Heißluftsterilisator war quasi die Keimzelle der heutigen BINDER GmbH“. Bahnbrechend war die Entwicklung und Markteinführung der BINDER APT- Line™ bei den Temperaturschränken, um den wachsenden und spezifischeren Anforderungen des Marktes gerecht zu werden wurde die einzigartige Vorwärmekammer-Technologie entwickelt. Dieser Anspruch treibt das Unternehmen bis heute an und bildet das Fundament für die Position als Marktführer.
EXPANSIV
Die WTB Binder expandierte enorm schnell, damit setzte das Unternehmen einen neuen Maßstab, diesen erreichte man jedoch nicht auf dem bequemsten Weg; dazu gehörte mehr als nur ein hervorragendes Produkt: nämlich die richtige Philosophie. BINDER sollte die Marke für höchste Ansprüche werden, in Forschung und Entwicklung, als auch in der Produktion und Qualitätssicherung. Konsequent weiterentwickeln und klar fokusiert auf das, was BINDER am besten kann: Klimatechnik, Verfahrenstechnik, Mess – und Regeltechnik, Lichttechnik, Vakuumtechnik und Softwarelösungen. Nur so konnte das Unternehmen zum Technologieführer aufsteigen und mit dem Neubau des Produktions – und Technologiezentrum (PTZ) im Tuttlinger Industriegebiet „Gänsäcker“ einen weiteren Meilenstein der Firmengeschichte schreiben. „Mit der Optimierung unserer Produktion konnten wir die Produktivität bei gleich bleibend hoher Qualität signifikant steigern, die Durchlaufzeit deutlich verringern und wesentlich flexibler auf die Bedürfnisse unserer Kunden reagieren.“, so Peter M. Binder. „Darüber hinaus werden unsere Mitarbeiter in der Produktion in Zukunft stärker unternehmerisch denken und arbeiten. Wir orientieren uns dabei am Toyota-Produktions-Prinzip und hoffen insgesamt auf eine überdurchschnittliche Produktivitätssteigerung“.
GLOBALITÄT
Ein neuer Name, ein neues Gesicht, ein neuer Anspruch war die Grundlage für das neue Markenbild BINDER – Best conditions for your success und die ehemals WTB Binder wurde zur BINDER GmbH umfirmiert. „Wir agieren in einem internationalen Wettbewerbsumfeld und sehr anspruchsvollen Kundensegment. Unsere Kunden erwarten von uns eine hohe Produktqualität, individuelle Lösungen und kurze Lieferzeiten“, sagt der Firmgründer. „Kuala Lumpur ist eine expandierende Wirtschaftsmetropole. Die Stadt ist eine der wichtigsten Adressen für international agierende Unternehmen. Wir sind überzeugt, dass sich die Geschäftsaktivitäten deutscher Unternehmen in Asien – sowie asiatischer Unternehmen in Deutschland – in den kommenden Jahren spürbar verstärken werden. Wir möchten, dass sich unsere Kunden in diesem stark umworbenen Markt behaupten und mit der BINDER SDN BHD einen Ansprechpartner vor Ort haben, der die regionalen Märkte kennt. Wir freuen uns auf diese Aufgabe und die erfolgreiche Zusammenarbeit“. Mit der Gründung der BINDER Marketing Inc. in USA machte BINDER den Schritt über den großen Teich und weitere Niederlassungen folgten in Moskau (Russland) und Wolferhampton (England). Nur mit dem Aufbau einer internationalen Vertriebsstruktur konnte BINDER die Nachfrage der Märkte kundengerecht beliefern. Neben den allgemeinen Zielen hat das Familienunternehmen eines nie vergessen: Die Verantwortung. Umso mehr ist BINDER stolz, dass Kunden in der ganzen Welt BINDER Ihr Vertrauen schenken und exportiert heute weltweit in mehr als 120 Länder.
VERÄNDERUNG
Der Erfolg war nicht nur die schönste Belohnung, sondern auch die beste Motivation. Es reicht nicht nur in einer Hinsicht gut zu sein – das gilt auch für Wärmeschränke. Statt nur eine Aufgabe müssen sie die unterschiedlichsten Anforderungen gleichzeitig erfüllen. Das ist bei BINDER nicht das Ziel, sondern ein selbstverständlicher Standard. 2003 wurde der neue Geschäftsbereich Environmental Testing aufgenommen. Doch das ehemalige Einfamilienhaus in Zentrum Tuttlingens passte nicht zum Bild des Weltmarktführers und platze zudem aus allen Nähten. Ein neues Forschungs – und Entwicklungszentrum (FEZ) wurde neben der Produktions- und Technologiezentrum (PTZ) gebaut. Nach dem Umzug hatte BINDER nicht nur mehr Raum, sondern auch eine neue Perspektive die Peter M. Binder vorgab: „Konzentriere Dich auf das was Du kannst, mache dies besser als jeder andere und verkaufe weltweit“. Das Erscheinungsbild der Firma veränderte sich grundlegend, davon sollten vor allem die Mitarbeiter profitieren. Nun konnten Sie voll Stolz Ihr neues Gebäude der Welt präsentieren, denn der Neubau gab Motivation um die steigenden Leistungsanforderungen zu bewältigen. Nur ein Jahr nach dem Bau des FEZ wurde die Einleitung der Investitions- und Innovationsoffensive mit Baubeginn der Werkserweitung und Einführung des BINDER Produktionssystems umgesetzt. Mit dem PTZ reagierte BINDER auf die veränderten Marktanforderungen und machte den Standort Tuttlingen fit für den sich verschärfenden Preiswettbewerb. Sämtliche Produktionsstrukturen und -prozesse wurden in ein ganzheitliches Produktionssystem überführt.
TEAMORIENTIERT
„Ein Unternehmen ist am Standort Deutschland erfolgreich, wenn Geschäftsleitung und Belegschaft mit Begeisterung zusammenarbeiten. So lange wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Teamgeist und Motivation haben, können wir optimistisch in die Zukunft blicken. Bei aller Bedeutung des Großen und Ganzen, dürfen wir jedoch nie den Blick für den einzelnen Menschen verlieren. Das ist eine wichtige BINDER-Tradition“, sagt Peter M. Binder. BINDER ist, was seine Innovationen, die Qualität der Produkte und die Wertschätzung der Mitarbeiter betrifft ein echtes Familienunternehmen. Diese Kultur findet Ihren Ausdruck in kompakten Strukturen, kurzen Wegen, flachen Hierarchien und mündet in überdurchschnittlich guten Ideen. Dies bedeutet eine hochgradige Professionalität bei überschaubarer Größe. „Das Wichtigste seid Ihr“ waren die wenigen Worte die Peter M. Binder an der Jubiläumsfeier an seine Mitarbeiter in Rottweil aussprach, angenehm bescheiden für einen Firmeninhaber mit 357 Mitarbeitern und einem weltweiten Umsatz von 43 Millionen Euro.
PROJEKT 2013
Eine Aufgabe ist erst dann zu Ende, wenn sie wirklich gut ist. Diesem Anspruch getreu hat BINDER eine Innovationsoffensive gestartet. Mit Investition eines zweistelligen Millionenbetrags am Standort Tuttlingen und Schaffung von 200 weiteren Arbeitsplätzen auf 500 Mitarbeiter soll eine Produktionskapazität von 33.000 Schränke im Jahre 2013 erreicht werden. Dies soll durch die konsequente Umsetzung von Lean Production in Form des BINDER Produktionssystems und dem Umbau der BINDER Gruppe zu einem globalen Unternehmen geschehen. Ein komplexes Ziel, aber komplexe Aufgaben sind BINDER die liebsten! Jede noch so kleine Idee ist eine Chance, seine Leistungsfähigkeit zu verbessern. Solche Ideen entstehen bei BINDER jeden Tag aufs Neue, sie entwickeln sich aus dem konsequenten Dialog mit Kunden, Anwendern und Spezialisten. Mit der Bereitschaft neue Wege zu gehen, und mit dem sicheren Gespür für das Machbare nimmt BINDER diese Wünsche auf und setzt sie in grundlegende technische Verbesserungen um.
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Im Mittleren Ösch 5
78532 Tuttlingen
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Katharina Bay@binder-world.com
Firmenprofil
Die BINDER GmbH ist Weltmarktführer für Simulationsschränke. Mit der Produktsparte Wissenschaft werden die pharmazeutische, biotechnologische und Nahrungsmittelindustrie sowie Forschungsinstitute beliefert. Die Pharmaindustrie testet in BINDER Simulationsschränken etwa die Haltbarkeit von Medikamenten. Hierzu werden unterschiedlich Umweltbedingungen von trocken über feucht bis heiß und kalt erzeugt, um zu prüfen, wie das Medikament reagiert. Die noch junge Sparte Industrie findet ihren Absatz neben der Elektronikindustrie vornehmlich in der Automobilindustrie. So wird in den BINDER Simulationsschränken beispielsweise der zehnjährige Verwitterungsprozess eines Polymers in nur wenigen Tagen simuliert. 2006 hat das Unternehmen weltweit 16.500 Geräte verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr ein Plus im zweistelligen Prozentbereich. Rund 85 Prozent seiner Erlöse erwirtschaftet BINDER mit der Sparte Wissenschaft, der Bereich Industrie steuert 15 Prozent bei. Bis 2013 sollen beide Sparten gleich stark sein und einen Gesamterlös von mehr als 100 Millionen Euro erzielen. Wichtiges Signal für das angestrebte Wachstum ist das 2005 erbaute Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ). Acht Millionen Euro investierte Peter Michael Binder in den imageträchtigen Bau. Rund 100 der weltweit 360 Mitarbeiter arbeiten hier an Produktinnovationen und -modifikationen. Schon jetzt investiert die BINDER GmbH rund 13 Prozent des Umsatzes jährlich in F&E. Zusätzlich errichtet die BINDER GmbH ein neues Produktions- und Technikzentrum. Bis Anfang 2009 soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein und sich die Produktionsfläche mit 11.400 qm verdoppelt haben. BINDER agiert global, wichtigste Märkte sind neben Deutschland Asien und die USA. Schon jetzt macht das Unternehmen 80 Prozent seines Umsatzes im internationalen Business und unterhält Vertriebsbüros in New York, Moskau, Kuala Lumpur und Wolverhampton (UK).
Malaysische Regierungsdelegation interessiert an Medizintechnik
Branche: Öffentliche Verwaltung / Verbände / Vereine
Pressemitteilung von: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
Die Malaysische Delegation unter der Leitung des Vizegesundheitsministers Dr. Abd Latiff Bin Ahmad (5. von links) wurde von IHK-Vizepräsident Lothar Broda (6. von links) empfangen.
Anlässlich der Medizintechnikmesse TopClinica in Stuttgart kam eine Malaysische Regierungsdelegation unter der Leitung des Vizegesundheitsministers Dr. Abd Latiff Bin Ahmad zu einem Besuch nach Baden-Württemberg. Neben dem Messerundgang stand ein Meinungsaustausch mit Vertretern der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der regionalen Wirtschaft auf dem Programm.
IHK-Vizepräsident Lothar Broda betonte beim Treffen im Hofgut Hohenkarpfen die guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Malaysia und der Region. Viele Medizintechnikunternehmen aus dem Raum Tuttlingen seien mit eigenen Vertretungen, Niederlassungen oder Produktionsstätten in Malaysia präsent. Der Ausbau der Infrastruktur und die strategisch wichtige Lage in Südostasien hätten erheblich zur positiven Entwicklung des Landes in den letzten zwei Jahrzehnten beigetragen. Das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher ethnischer Gruppen in wirtschaftlich prosperierender Umgebung verleihe dem Land Vorbildcharakter in der Region.
Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Stärke und Vielfalt der Medizintechnikbranche. An das Gespräch schlossen sich zwei Betriebsbesichtigungen in Tuttlingen an.
Weiterführender Link: http://www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de
Kontaktinformationen
Christian Beck
Pressereferent
IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
Romäusring 4
70050 Villingen-Schwenningen
Telefon: 07721 922-174
Fax: 07721 922-198
Firmenprofil
IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
Ein gut funktionierendes Netzwerk stärkt Wirtschaft und Region. Es gibt Orientierung und zeigt Perspektiven. Dieses Netzwerk – das ist die IHK. Sie bietet mit ihren rund 28.000 Mitgliedsunternehmen der regionalen Wirtschaft als Partner einen branchenübergreifenden Service.
Die IHK möchte mithelfen, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und der Region zu erhöhen. Wie wir das machen?
1. Wir beraten die Politik und nehmen als wirtschaftspolitischer Meinungsführer aktiv Einfluss auf die Gestaltung mittelstandsfreundlicher Rahmenbedingungen.
2. Außerdem entwickeln wir die Region weiter durch eine aktive Regional- und Wirtschaftsförderung. Unsere Schwerpunkte liegen dabei auf den Aktionsfeldern Bildung, Technologie- und Standortqualität.
3. Wir bieten Ihnen passgenaue Dienstleistungen für Ihr Unternehmen an. Sie umfasst die Existenzgründungs-, Fördermittel- und Nachfolgeberatung wie auch die Information in allen Fragen der Aus- und Weiterbildung sowie die Unterstützung in Fragen der Technologieförderung und der Außenwirtschaft.
IHK – Das Unternehmensnetzwerk
Politik | Beratung
Wirtschaftsförderung
Dienstleistungen
MicroMountains startet neues Innovationsforum – Auftakt mit Medizintechnik in Tuttlingen
Branche: Öffentliche Verwaltung / Verbände / Vereine
Pressemitteilung von: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
Unternehmer auf der Suche nach neuen Produkten treffen internationale Wissenschaftler mit brandneuen Ideen – Ziel ist Innovationsschub für die Region – Minister kommt
Villingen-Schwenningen / Tuttlingen, Juni 2008. Das Netzwerk MicroMountains, die Wirtschafts- und Technologie-Initiative des Industriestandorts Schwarzwald-Baar-Heuberg, will mit einem neuen Projekt einen Innovationsschub zünden. Es nennt sich iNNOVATION fORUM (www.innovation-forum.eu) und findet erstmals am 24. und 25. Juli in Tuttlingen statt. Zum Auftakt dieses neuartigen Marktplatzes für Technologietransfer liegt der Schwerpunkt auf der Medizintechnik. Zur Eröffnung in der Stadthalle Tuttlingen spricht Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg.
Das iNNOVATION fORUM richtet sich an mittelständische Unternehmen. Sie werden dreißig internationale Wissenschaftler und Unternehmer sowie deren aktuelle Forschungsergebnisse und Produktideen kennenlernen. Unter der Moderation von Dr.-Ing. Mechthild Wolber, Innovationscoach aus Rottweil, finden die Anbieter der Ideen und die Interessenten aus der Industrie zu persönlichen Gesprächen zusammen. Die teilnehmenden Firmen können mit den Forschern erste Schritte zur Anwendungsentwicklung und industriellen Umsetzung der Produktvorschläge beraten. Ziel ist, auf diese Weise in der mittelständischen Industrie einen Innovationsschub zu zünden. Über die Medizintechnikbranche hinaus bietet das Forum auch Chancen für Unternehmen aus den Sparten Elektronik, Informations-, Kunststoff- und Mikrosystemtechnik. Weitere Foren dieser Art werden folgen.
Unter dem Dach von MicroMountains Network e.V. und der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg beteiligen sich Stadt und Landkreis Tuttlingen an der ersten Veranstaltung. Ebenso wird das Forum vom Fachgebiet Medizintechnik im VDI, von der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE und vom Steinbeis Europa-Zentrum unterstützt. Zu den regionalen Mitveranstaltern zählt das Kompetenzzentrum Minimal Invasive Medizin-Technik Tübingen-Tuttlingen. Die EU fördert das Forum über das „Enterprise Europe Network“, ein EU-Netzwerk, das kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt, um ihre Wettbewerbsfähigkeit weltweit zu erhöhen.
Unternehmer und Interessenten aus Entwicklungsabteilungen der Industrie können sich über die Internetadresse www.innovation-forum.eu anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahme kostet 270,- Euro. Konferenzsprache ist Englisch. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Dipl.-Wirtschaftsingenieur Sandy Jeschke, Projektleiterin bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Romäusring 4, 78050 Villingen-Schwenningen, Telefon: +49 7721 922-149, Fax +49 7721 922-182, E-Mail jeschke@villingen-schwenningen.ihk.de.
Hintergrund
Erstes MicroMountains iNNOVATION fORUM bringt Wissenschaftler und medizintechnische Industrie in Tuttlingen auf neue Art an einen Tisch
Mit Coaching und Networking zum Technologietransfer – Chancen für Katheter mit Fingerspitzengefühl und intelligente Implantate
Tuttlingen, Juni 2008. Katheter mit dreidimensionalem Fingerspitzengefühl. Endoskope, deren Kameraauge in weniger als 50 Millisekunden ein scharfes Bild liefert und dem Chirurgen Präzisionsarbeit ermöglicht. Medikamentendosiergeräte, die ins Gebiss eingepflanzt werden. Oder Implantate für Diabetes-Kranke, die aufgenommene Nahrung analysieren …
Wissenschaftler in der ganzen Welt haben zahlreiche medizintechnische Innovationen dieser Art auf Lager. Damit sie den Menschen zugute kommen, müssen die Produktideen bis zur Serienreife weiterentwickelt und auf den Markt gebracht werden. Das scheitert allzu oft, weil der „kurze Draht“ zur Industrie fehlt. Ein neues Innovationsforum soll dies ändern und den interessierten Unternehmen helfen, attraktive Marktchancen zu erkennen.
Das MicroMountains iNNOVATION fORUM Medizintechnik (www.innovation-forum.eu), das erstmals am 24. und 25. Juli 2008 in Tuttlingen stattfindet, bringt hundert europäische Unternehmer und Entscheidungsträger aus der medizintechnischen Branche mit 30 namhaften Forschern aus diesem Bereich zusammen. Unter der Moderation von Innovationscoach Dr.-Ing. Mechthild Wolber präsentieren die Wissenschaftler aktuelle Ergebnisse ihrer Arbeit und Produktideen, die Anwendungspotenzial aufweisen und mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Nachfrage stoßen – darunter intelligente Implantate und regenerative Biomaterialien, Lösungen für minimal invasive Operationstechniken, Endoskopie, Diagnostik und Dialyse.
Die teilnehmenden Firmen können mit den Forschern unmittelbar in Gespräche eintreten und erste Schritte zur industriellen Umsetzung der Produkt- und Projektvorschläge vereinbaren. Über die Medizintechnikbranche hinaus bietet das Forum auch Chancen für Unternehmen aus den Sparten Elektronik, Informations-, Kunststoff- und Mikrosystemtechnik.
Erstmals werden in dieser Form moderne Methoden des Wissenschaftler-Coachings und des Networkings zum Zwecke eines wirksamen, schnellen Technologietransfers kombiniert. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist es, durch diese kommunikative Art des Technologietransfers einen Innovationsschub für die Medizintechnik zu zünden. Das Enterprise Europe Network der EU-Kommission fördert das Forum aufgrund seines Modellcharakters.
Initiator und Veranstalter ist das Netzwerk MicroMountains, eine Wirtschafts- und Technologie-Initiative der Region, die von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ins Leben gerufen wurde. Der Standort Tuttlingen gehört zu dieser Region und ist – unter Einbeziehung des benachbarten Standortes Tübingen – mit 600 Unternehmen der medizintechnischen Industrie das Weltzentrum dieser Branche. Stadt und Landkreis Tuttlingen zählen daher ebenso zu den Veranstaltungspartnern wie die IHK, das Fachgebiet Medizintechnik im VDI, die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (DGBMT), das Steinbeis Europa-Zentrum und das Kompetenzzentrum Minimal Invasive Medizin-Technik Tübingen-Tuttlingen.
Über aktuelle Trends in der Endoskopie spricht Prof. Dr. med. Gerhard Bueß in seinem Eröffnungsvortrag. Der Tübinger Spezialist für minimal invasive Chirurgie behandelt das neue Konzept des narbenfreien Operierens über natürliche Körperöffnungen. Wie ein kürzlich in der Fachzeitschrift „Endoskopie heute“ veröffentlichter Fachartikel betont, besteht bei dieser Operationstechnik noch erheblicher Verbesserungsbedarf. Zur Lösung der Probleme ist demnach eine enge Kooperation zwischen Ärzten und Medizintechnikern dringend notwendig.
Die weiteren Referenten des Innovationsforums kommen von zehn deutschen Forschungseinrichtungen sowie aus Großbritannien, Israel, den Niederlanden und den USA. Zum Teil haben sie selbst bereits High-Tech-Firmen gegründet und suchen jetzt industrielle Entwicklungspartner oder Lizenznehmer. Unter anderem stellen sie die Entwicklung einer dreidimensionalen Sensorik für Katheter vor. Damit kann der Arzt die Innenwände von Adern genauer abtasten. Er bekommt ein Fingerspitzengefühl für die Bewegungen der Katheterspitze. Ein anderes Projekt will die Kameraaugen in Endoskopen mit einer Art Autofokus ausstatten, damit Chirurgen innerhalb von Sekundenbruchteilen nach einer Bewegung des Geräts wieder ein scharfes Bild bekommen und präziser arbeiten können.
Eine wichtige Rolle spielen intelligente Implantate. Unter anderem werden Mikrodosiersysteme vorgestellt, die man ins Gebiss einsetzen kann. Sie können die Medikamentenabgabe bei chronisch Kranken oder Suchtkranken bedarfsgerecht steuern oder bestimmte Werte des Körpers beobachten. Eine weitere Präsentation zeigt ein Implantat, das aufgenommene Nahrung analysiert und die Behandlung von Stoffwechselstörungen unterstützen kann. Neue Technologien und Materialien für die Behandlung von Knochenbrüchen, Wunden oder Bandscheibenschäden, für Diagnose und Blutbehandlung kommen ebenso zur Sprache wie elektronische Systeme für verschiedenste Anwendungen. Unter anderem wird ein Internet-Browser vorgestellt, den Gelähmte und Behinderte mit Hilfe von Gehirnströmen nutzen können.
MicroMountains Network
MicroMountains Network e.V. ist die High-Tech-Initiative des Industriestandorts Schwarzwald-Baar-Heuberg, die von der IHK ins Leben gerufen wurde. Sie richtet den Fokus ihrer Aktivitäten besonders auf Medizin-, Ultrapräzisions- und Mikrosystemtechnik und verwandte Branchen – darunter Elektronik, Informations-, Mess- und Kunststofftechnik. Ziel ist, die technologische Leistungsfähigkeit der Region nachhaltig voranzutreiben. Der Verein initiiert und betreibt Programme zur Beschleunigung von Innovationen. Er fördert die Zusammenarbeit mittelständischer Unternehmen, begleitet Existenzgründer von der Geschäftsidee bis zum Marktauftritt und gewinnt Nachwuchskräfte unter anderem durch Wettbewerbe und Patenschaften.
Veranstaltungshinweis: Region Schwarzwald-Baar-Heuberg
MicroMountains iNNOVATION fORUM
Erstes MicroMountains iNNOVATION fORUM, Schwerpunkt Medizintechnik, 24. und 25. Juli, Tuttlingen, Stadthalle
Wissenschaftler präsentieren Forschungsergebnisse und Produktideen. Vertreter der Industrie können mit ihnen über die Umsetzung der Innovationen, Anwendungsentwicklung und Serienfertigung sprechen. Ein Innovationscoach moderiert zwischen beiden Seiten.
Informationen und Anmeldungen unter www.innovation-forum.eu.
Kontaktinformationen
Christian Beck
Pressereferent
IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
Romäusring 4
70050 Villingen-Schwenningen
Telefon: 07721 922-174
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Firmenprofil
IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
Ein gut funktionierendes Netzwerk stärkt Wirtschaft und Region. Es gibt Orientierung und zeigt Perspektiven. Dieses Netzwerk – das ist die IHK. Sie bietet mit ihren rund 28.000 Mitgliedsunternehmen der regionalen Wirtschaft als Partner einen branchenübergreifenden Service.
Die IHK möchte mithelfen, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und der Region zu erhöhen. Wie wir das machen?
1. Wir beraten die Politik und nehmen als wirtschaftspolitischer Meinungsführer aktiv Einfluss auf die Gestaltung mittelstandsfreundlicher Rahmenbedingungen.
2. Außerdem entwickeln wir die Region weiter durch eine aktive Regional- und Wirtschaftsförderung. Unsere Schwerpunkte liegen dabei auf den Aktionsfeldern Bildung, Technologie- und Standortqualität.
3. Wir bieten Ihnen passgenaue Dienstleistungen für Ihr Unternehmen an. Sie umfasst die Existenzgründungs-, Fördermittel- und Nachfolgeberatung wie auch die Information in allen Fragen der Aus- und Weiterbildung sowie die Unterstützung in Fragen der Technologieförderung und der Außenwirtschaft.
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