Archiv der ‘Fahrzeugbau / Zulieferer’ Kategorie
Bewegung im regionalen Stahlhandel: Bucher und Laun schließen sich zusammen
Branche: Metallverarbeitung
Pressemitteilung von: Bucher Stahlhandel GmbH, Rheinwaldstrasse 30-31, 78628 Rottweil
PR Agentur: hugger_gestaltung, Werbeagentur
Axel M. Bucher und Wolfgang Laun garantieren Kontinuität im neuen Firmenverbund
Das Rottweiler Stahlhandelsunternehmen Bucher Stahl übernimmt ab 1.1.2009 die unternehmerische Gesamtverantwortung bei Laun Stahl in Villingen. Laun tritt dabei am Markt weiter eigenständig auf und firmiert von diesem Zeitpunkt an als Laun GmbH. Die Geschäftsführung wird auch in Zukunft mit in den Händen des bisherigen Inhabers Wolfgang Laun liegen. Den Ausschlag für das Zusammengehen der beiden Traditionsfirmen gaben auf beiden Seiten letztlich marktpolitische Überlegungen. Tatsächlich hätte sich die Geschäftsübergabe auch anders lösen lassen, wie der bisherige Inhaber Wolfgang Laun unumwunden einräumt. Aber für den jetzigen Besitzer steht der Erhalt der Arbeitsplätze im Vordergrund. Und hier erwartet Laun, dass das jahrzehntelang aufgebaute Vertrauen einer loyalen Kundschaft am besten durch das Zusammengehen von zwei Firmen erhalten bleibt, die nicht nur regional, sondern auch von der Firmenphilosophie zusammenpassen. Gerade im Bereich der Halbfabrikate und Anarbeitungen, einer traditionellen Stärke von Laun, ergänzen sich die beiden Firmen vorzüglich.
Arbeitsplätze gesichert, Kooperation vertieft
Was dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen ein besonders solides Fundament verschafft: Hier prallen nicht unbekannte Firmenkulturen aufeinander, sondern schließen sich Unternehmen zusammen, die auf eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken können.. Bereits bisher sei Laun Stahl im Bereich Anarbeitung für Bucher Stahl als Zulieferer erste Wahl gewesen – eine Kooperation, die in Zukunft noch vertieft wird. Durch den Zusammenschluss der beiden Stahlspezialisten entstehe ein Verbund mit höherer Wettbewerbsfähigkeit, der seinen Kunden auf breiter Front zusätzliche Vorteile bieten werde. So biete Bucher als einer der größten Blechlieferanten Süddeutschlands in diesem Bereich eine besonders hohe Kompetenz. Hinzu komme das hochmoderne Logistikzentrum von Bucher Stahl mit vollautomatischer Hochregaltechnik, das in Zukunft von Laun Stahl mitgenutzt werde. In Verbindung mit dem großen eigenen Fuhrpark von Bucher Stahl ergebe sich eine deutlich gesteigerte Lieferbereitschaft – in Zeiten kleinerer Chargen und Just-in-time-Liefermodelle ein klarer Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Lieferanten.
Größeres Leistungsspektrum, deutliche Synergiegewinne
Die Vorteile für Laun Stahl-Kunden sieht Bucher Geschäftsführer Axel M. Bucher darin, dass ihnen in Zukunft zusätzlich sämtliche Leistungen eines erfahrenen Stahlhandelshauses zur Verfügung stehen.
Die umfangreiche Bevorratung aller gängigen Stahlsorten am Standort Rottweil garantiere rasche Lieferzeiten. Hinzu kommen, dass der Standort Villingen in vollem Umfang erhalten bleibe – Ansprechpartner und Personal änderten sich ebenso wenig wie die bewährte Betreuung. Beide Firmen ergänzten sich aus seiner Sicht ideal bei Lager, Sortiment, Logistik und Vertrieb.
Gerade diese internen Effizienzgewinne stärken aus der Sicht von Axel M. Bucher beide Firmen im neuen Unternehmensverbund nicht nur auf der regionalen Ebene. Sowohl Bucher Stahl wie auch Laun Stahl seien zwar regional stark verankert, aber schon seit Längerem auch weit über die Grenzen der Region hinaus tätig – ein Engagement, das über die gesamte Angebotsbreite in Zukunft gemeinsam ausgebaut werden können.
Insgesamt erwartet Axel M. Bucher deutliche Synergiegewinne quer durch alle Geschäftsfelder. Die Vorteile, die sich daraus ergeben, sollen an die Kunden weitergegeben werden – kürzere
Bearbeitungszeiten, schnellere Belieferung, umfangreicheres Portfolio. Während Laun Stahl eine wesentliche Stärkung in der Angebotsbreite erfahre, liege der Vorteil für Bucher Stahl vor allem im Bereich der Stahl-Anarbeitung. Gerade für diesen Bereich, dem Laun wie Bucher eine strategische Bedeutung beimessen, sind bereits aktuell erste konkrete Investitionen erfolgt. Mit zwei neuen Brennschneidautomaten wird Laun Stahl noch leistungsfähiger und flexibler und die Partnerschaft mit
den zahlreichen Stahlverarbeitern der Region kann noch weiter vertieft werden..
„Win-Win-Szenario zum Nutzen der Region“
Insgesamt sehen sowohl der bisherige Inhaber sowie der neue Eigentümer eine ausgesprochene Win-Win-Situation sowohl für die beiden Unternehmen wie auch für die Kunden in der Region und darüber hinaus. Bewährte Marktstrukturen blieben erhalten und würden für eine möglicherweise schwieriger werdende Situation in den nächsten Jahren wetterfest gemacht.
Weiterführender Link: http://www.bucher-stahl.de
Kontaktinformationen
Bucher Stahlhandel GmbH
Rheinwaldstrasse 30-38
D-78628 Rottweil
Telefon: 0741 / 252-0
Telefax: 0741 / 252-165
info@bucher-stahl.de
www.bucher-stahl.de
Firmenprofil
Das seit langer Zeit nachhaltig erfolgreiche Stahlgeschäft in Rottweil hat seit Jahren unter den unzulänglichen räumlichen Voraussetzungen am Altstädter Bahnhof gelitten, die nur kurzzeitig durch den Neubau für die Bereiche Heizung und Industriebedarf im Jahr 1997 entlastet wurden.
Geplante Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen wurden immer wieder zurückgestellt, da sie wirtschaftlich nur bedingt erfolgsversprechend waren. Eine komplette Betriebsverlagerung auf die „grüne Wiese“ war die einzig sinnvolle Lösung um den Problemen Betriebsunterbrechung wegen Umbaus, den höchst ungünstigen Platzverhältnissen und dem lauter werdenden Druck der Nachbarn nach mehr Lärmschutz zu begegnen.
Doch dieser seit vielen Jahren gehegte Wunsch war eng mit der Notwendigkeit verknüpft die bestehende Immobilie sinnvoll verwerten zu können. Durch ein Grundstücksgeschäft mit der Stadt Rottweil ist dies gelungen und hat den Weg frei gemacht, im Industriegebiet Süd in der Rheinwaldstrasse gegenüber dem 1997 erbauten weiteren Standort.
Auf einer Grundstücksfläche von ca. 12.500 qm wurde im Mai 2003 ein Lagergebäude mit ca. 8.100 qm Nutzfläche und einem Lagerbüro- und Sozialraumgebäude ohne Betriebsunterbrechung und Kundenbeeinträchtigung bezogen.
Eine automatische Hochregalanlage für Stabstahl und Rohrprodukte mit zunächst 1200 Kassettenplätzen sowie eine Sägeanlage und die großzügig bemessenen Lager für Flachprodukte ermöglichen eine zukunftsorientierte Entwicklung des Unternehmens.
Die Mannschaft für Verkauf, Einkauf, Abwicklung sowie die Geschäftsleitung haben sich im gegenüberliegenden Bürogebäude eingerichtet.
Im Januar 2004 wurde die schon seit vielen Jahren in Besitz befindliche Organtochter Stahlhandel Görlacher GmbH (früher Villingen-Schwenningen) und Stahlhandel Rottweil GmbH verschmolzen und gleichzeitig die Firma auf BUCHER STAHLHANDEL GMBH umbenannt.
Durch die vor Jahren eingeleitete Umstrukturierung unseres Stahlhandelbetriebes hin zum maßgeblichen Versorger und Dienstleister der regionalen Industrie hat das Unternehmen eine stabile Aufwärtsentwicklung genommen.
Selbst entgegen starken Branchenrückgängen der letzten Zeit konnten wir die positive Entwicklung fortsetzen. Die Industrie akzeptiert und fordert unsere Dienstleistungen und
legt die Versorgungsverantwortung in unsere Hände weil wir:
a.) uns als unabhängiger Mittelständler den vielfältigen Bedürfnissen anpassen können
b.) durch die regionale Nähe unerreichbare Vorteile bieten
c.) produktspezifisches Know-how aufgebaut haben
Relativ weit weg von Ballungsräumen hat der regionale Versorger eine starke Aufwertung erfahren, will er aber erfolgreich an diesem Marktgeschehen teilnehmen, müssen entsprechende Voraussetzungen vorhanden sein. Unser Haus hat sich konsequent darauf ausgerichtet, die Strukturen sind aufgebaut, die Voraussetzungen wurden mit Investitionen geschaffen.
Wir halten nun nahezu ein Vollsortiment verfügbar, sowie branchenspezifische Spezialsortimente, die bisher zu unserem Grundsortiment teuer und terminlich unsicher beschafft werden mussten. Im Speziellen sind das erweiterte Blech, Rohr-, Profilstahl-, Bankstahl-, Edelstahl- und NE-Sortimente.
Neben der klassischen Lagerung und Versorgung in bedarfs- und termingerechten Belieferungen haben wir für die blech- / bandverarbeitende Industrie ein „just in time“ – System für die unmittelbare Versorgung in den Kundenproduktionsprozess. Wir konfektionieren auftragsbezogen Blechcoils zum stanzfertigen Band oder einbaufertigen Zuschnitt. Dafür halten wir zusätzlich die geeignete Zwischenlagerung vor und stellen bedarfsgerecht bei.
Tausende von Einzelprodukten sind heute nur noch mittels automatisierter Lagersysteme
beherrschbar, dafür haben wir in eine Langgutkassettenregalanlage investiert, die
a.) die Kapazität
b.) die Schnelligkeit
c.) die Wirtschaftlichkeit und
d.) die materialschonendste Behandlung
bietet. Zusätzlich stellt sich der Effekt noch ein, dass wir unsere hundertfachen Kleinzulieferungen deutlich reduzieren, dadurch Entlastung für uns wie für Verkehr und Umwelt im allgemeinen schaffen.
Marquardt investiert 20 Millionen Euro in Standort Rietheim
Branche: Fahrzeugbau / Zulieferer
Pressemitteilung von: Marquardt GmbH
Der Spatestich in Rietheim: Projektteam, Architekten und die Marquardt-Geschäftsführung.
[RIETHEIM-WEILHEIM] Ein deutlicheres Standortbekenntnis gibt es nicht: Die Marquardt GmbH hat mit dem Bau eines neuen Logistikzentrums am Standort Rietheim, Landkreis Tuttlingen, begonnen. Zusätzlich wird das bereits bestehende Werk für Automobilsysteme um fast 7000 Quadratmeter erweitert. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 20 Millionen Euro. Mit diesen Maßnahmen werden außerdem über 200 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Wie der Sprecher der Geschäftsführung Dr. Harald Marquardt bekannt gab, handelt es sich bei den beiden Bauprojekten um ein ganz besonderes Standortbekenntnis: „Den Bau des Logistikzentrums haben wir im Standortsicherungsvertrag vom März 2007 festgehalten. Nach intensiven Überlegungen werden wir diesen Vertrag nun deutlich übererfüllen und zusätzlich unser Werk für Automobilsysteme erweitern.“ Er betonte außerdem, dass diese Gesamtinvestition auch und besonders ein Verdienst der Mitarbeiter sei, die sich in einer Hochzeit der Mitgliederwerbung seitens der IG Metall spontan bereit erklärt hatten, mit Marquardt Einzelverträge zur Standortsicherung zu unterzeichnen. Damit erklärten sie sich nicht nur bereit, dem Unternehmen unentgeltlich mehr Zeit zur Verfügung zu stellen, sondern brachten auch ihre Verbundenheit und Loyalität zum Unternehmen und der Geschäftsführung zum Ausdruck, so Dr. Harald Marquardt.
Die positive Resonanz aus der Belegschaft bestätigte Betriebsratsvorsitzende Heidi Braun. Am Freitagmorgen hatte die Geschäftsführung aus der jüngsten Beiratssitzung berichtet und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informiert. „Es ist sehr erfreulich, dass wir den Mitarbeitern jetzt etwas Handfestes präsentieren konnten. Viele haben sich seit dem vergangenen Jahr auf ein neues Logistikzentrum gefreut. Dass Marquardt den Standortsicherungsvertrag nun mehr als erfüllt und weitere Arbeitsplätze schafft, ist ein schönes, positives Signal“, sagte die Betriebsratsvorsitzende.
Vor allem die Mitarbeiter der Marquardt Logistik GmbH haben sich über die Mitteilung, dass für das Logistikzentrum inzwischen auch alle notwendigen Baugenehmigungen eingegangen sind, sehr gefreut. Das sagte Joachim Goebes, der Geschäftsführer der jüngsten Tochter der Marquardt-Gruppe. Zumal ein Logistikzentrum in Rietheim notwendig ist: „Wir brauchen aufgrund unseres starken Wachstums eine schlagkräftige Logistik, kurze Entfernungen und müssen eine reibungslose Versorgung unseres Werks für Automobilsysteme sicherstellen. Vor allem auch zum Nutzen unserer Kunden“, so Goebes. Ein großer Teil der Kunden befindet sich in Deutschland, und um für diese produktiv arbeiten zu können, braucht es ein Logistikzentrum in Rietheim und noch dazu in dieser Größe, so der Geschäftsführer weiter. Mit einer Länge von 115 Metern und einem höchsten Punkt von 14,65 Metern hat man aber – auch zum Wohle der Anwohner im Höfle – eine deutlich kleinere Lösung gefunden, als baurechtlich möglich gewesen wäre und ursprünglich angedacht war.
Der Erweiterungsbau für das Werk für Automobilsysteme, der mittels Verbindungsgang direkt an das Logistikzentrum angebunden ist, soll ebenfalls dem starken Wachstum der Marquardt GmbH Rechnung tragen. Komplexe Produkte, die logistisch auch kompliziert zu handhaben sind, sollen auf einer zusätzlichen Produktionsfläche von rund 4000 Quadratmetern produziert werden. Marquardt benötigt dafür weitere qualifizierte Fachkräfte: Derzeit arbeiten rund 600 Personen im bestehenden Werk, mindestens ein Drittel zusätzlich ist für den Anbau vorgesehen – überwiegend für die Montage. „Das aktuelle Werk ist voll und wir haben weitere Produkte, die für den Hochlohnstandort Deutschland geeignet sind“, sagte der Sprecher der Geschäftsführung.
Erweiterungen im Ausland müssten das inländische Wachstum zwingend ergänzen. Vor allem in Rumänien verzeichnet Marquardt ein erstaunliches Wachstum, sodass das Werk in Sibiu auch schon an seine Grenzen stößt. Ähnliches gilt für den Standort Tunesien: Durch die vorsorgliche Sicherung von Zusatzflächen hat das Unternehmen aber schon einen wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung getätigt. Eine Maßnahme zur Unterstützung der positiven Entwicklung der gesamten Marquardt-Gruppe, die Arbeitsplätze an allen Standorten sichert und neu entstehen lässt.
Jetzt stehen allerdings zuerst einmal die Bauprojekte in Rietheim an. Bereits Ende Juni, Anfang Juli soll Baubeginn für beide Gebäude sein. Das Logistikzentrum soll nach einer Bauzeit von elf Monaten im Mai 2009 fertig sein, die Erweiterung des Werks für Automobilsysteme wird aufgrund der aufwändigeren Technologien etwas später, vermutlich im September 2009, bezugsfertig sein.
Weiterführender Link: http://www.marquardt.de
Kontaktinformationen
Marquardt GmbH
Internationale Unternehmenskommunikation
Michael Barthel
Schloss-Str. 16
78604 Rietheim-Weilheim
Tel. 0 74 24 / 99 23 65
Fax 0 74 24 / 99 22 49
Michael.Barthel@marquardt.de
www.marquardt.de
Firmenprofil
Marquardt GmbH
Schalter und Schaltsysteme
Schloss-Straße 16
78604 Rietheim-Weilheim
Internet: www.marquardt.de
E-Mail: marquardt@marquardt.de
Telefon +49 (0) 74 24 – 99 0
Telefax +49 (0) 74 24 – 99 23 99
Hauptsitz
Rietheim-Weilheim, Deutschland
Weltweite Tochterunternehmen in der Marquardt-Gruppe in
USA, China, Indien, Frankreich, Rumänien, Tunesien
Geschäftsführung
Dr. Harald Marquardt (Sprecher), Ernst Kellermann, Matthias Marquardt
Produkte
Geschäftsbereich Switches, Sensors and Controls
Geräteschalter
Schnappschalter
Elektrowerkzeugschalter
Sensoren und Baugruppen
Zielmärkte
Heizungs- und Klimatechnik, Reinigungs- und Antriebstechnik, Haushaltsgroß- und Kleingeräte
Produkte
Geschäftsbereich Automotive
Systeme und Komponenten für Fahrberechtigung
Bedienfelder und Schalter mit und ohne BUS-fähiger Elektronik
Bedienschalter
Baugruppen
Zielmärkte
PKW und Nutzfahrzeuge
Zertifizierungen
ISO / TS 16949:2002, DIN EN ISO 14001, OHSAS 18001:1999
Mitarbeiter
Marquardt-Gruppe: 4500
Umsatz 2007
479 Millionen Euro
Regionale Auszeichnung zum Unternehmen des Monats: Herzog Intertec überzeugt mit Ingenieurleistungen
Branche: Werbung / Marketing
Pressemitteilung von: Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg
Bernhard Hoch (links) und Heinz-Rudi Link (rechts) gratulierten Seniorchef Ewald Herzog und seinen Kindern Patricia Will und Raphael Herzog
Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg honoriert Innovationsdenken/Entwicklungsbüro landet mit neuer Partiallagerwelle für Verbrennungsmotoren großen Coup
(Mahlstetten) Mit der Entwicklung einer Partiallagerwelle für Verbrennungsmotoren landete die Firma Herzog Intertec GmbH in Mahlstetten einen riesigen Coup. Die Weltneuheit des Heuberger Ingenieur- und Projektmanagementbüros fasziniert seit wenigen Monaten die Automobil- und Maschinenbau-Branche. Die besondere innovative Leistung honorierte jetzt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mit der Auszeichnung zum Unternehmen des Monats Juni 2008 in der „Gewinnerregion“.
„Die Region benötigt solche Unternehmen wie die Firma Herzog Intertec GmbH. Sie sind ein dynamisches Familienunternehmen mit hoher Schaffenskraft und überzeugen weit über die Region hinaus mit außergewöhnlichen, innovativen Leistungen“, lobte Bernhard Hoch, Aufsichtsratsvorsitzender der regionalen Wirtschaftsförderung und Handwerkskammerpräsident, das Unternehmen. Zusammen mit dem regionalen Wirtschaftsförderer Heinz-Rudi Link übergab er bei einer kleinen Feierstunde am Firmenstandort in der Riegertsbühlstraße 68 die Titel-Urkunde an die Geschäftsführer Ewald und Raphael Herzog. Der Senior- und Juniorchef nahmen die Auszeichnung gerne an und sprachen von einer starken Nachfrage auf die vorteilhaft optimierte Leichtbau-Ausgleichswelle und eine gestiegene Imagewirkung für die zehnköpfige Ideenschmiede.
Rapheal Herzog, Maschinenbau-Ingenieur und Diplom-Betriebswirt, skizzierte kompetent die Entwicklung des Unternehmens und die heutigen Leistungsstärken in den Aufgabenfeldern Engineering, Projektmanagement und Fertigungstechnik. So habe sich die Herzog Intertec GmbH durch konzentrierte Ingenieurleistungen und den Aufbau eines zuverlässigen Technologie-Netzwerkes hohe Akzeptanz, vor allem auch in der Automobil-Branche, erworben. In der Gründungsphase, Konstrukteur Ewald Herzog gründete das Unternehmen 1996, lag der Schwerpunkt im Vertrieb. Mehr und mehr technisierten sich die Aufgaben und schnell spannte sich der Bogen zum gefragten Entwicklungsdienstleister.
Heute sieht sich Herzog Intertec in der innovativen Produkt- und Prozessentwicklung bis hin zum Prototypen-Bau und der Kleinserien-Auflage bestens gerüstet. Für die Partiallagerwelle, 2007 dotiert mit dem Dr.-Rudolf-Eberle-Innovationspreis, wurde bereits das internationale Patent aufgelegt. Mit Entwicklungspartnern führt das Ingenieurbüro weitere Patente. Das Engineering hat bei Herzog einen Namen. So zielt das Unternehmen auf weitere neue Prozessverfahren im Laserschweißen und einem vertieften Datenmanagement. Um dies auch vorantreiben zu können, kämpft die Familie Herzog mit der DSL-Initiative-Mahlstetten um eine schnellere Anbindung der Gemeinde an die Datenautobahn. Ewald Herzog: „Der uneingeschränkte Datenaustausch bedeutet für Herzog Intertec letztendlich die Unternehmens- und Standortsicherung“.
Die von Herzog Intertec optimierte Partiallagerwelle für Verbrennungsmotoren ist derzeit bei verschiedenen Automobilherstellern im Versuchseinsatz. Die Serienreife soll in ein bis zwei Jahren erreicht sein. Die neu gestaltete Ausgleichswelle wiegt 35 Prozent weniger. Zudem wird durch eine bessere Lagerungsrotation der Reibungsverlust um 50
Prozent reduziert, der Benzinverbrauch und CO2.-Ausstoss minimieren sich. Mehr Informationen zur Entwicklung und dem Unternehmen gibt es unter der Internetadresse „www.herzog-intertec.de“.
Weiterführender Link: http://www.wirtschaftsfoerderung-sbh.de
Kontaktinformationen
Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg
Katja Faustein
Eichendorffstr. 33
78054 Villingen-Schwenningen
Tel. 07720/8308-440
Fax 07720/8308-444
Email: info@wifoeg-sbh.de
Firmenprofil
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH ist eine Gesellschaft, deren Trägerschaft aus dem Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, den Landkreisen Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen, der Handwerkskammer Konstanz, der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und einer großen Anzahl der Städte und Gemeinden in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg besteht. Sie wird von einem hauptamtlichen Geschäftsführer geleitet
Wir sehen unsere wichtigsten Aufgaben in der Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Struktur der Region, die Entwicklung wirtschaftsfreundlicher Rahmenbedingungen, das Betreiben eines regionalen Standortmarketing sowie die Information, Kooperation und Koordination in allen Bereichen der regionalen Wirtschaftsförderung.
Schweizer Electronic hat sich eine gute Ausgangslage für weiteres profitables Wachstum erarbeitet
Branche: Fahrzeugbau / Zulieferer
Pressemitteilung von: Schweizer Electronic AG
Die Führung der Schweizer Electronic AG hat einen Strategie-Fahrplan erarbeitet. Unser Strategieplan beinhaltet sowohl erhebliche Zukunftsinvestitionen für Wachstum als auch dringend erforderliche Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen.
Mit der Umsetzung dieser Strategie – Phönix: Schweizer 2012! – wird nicht nur die Zukunft der Schweizer Electronic AG nachhaltig gesichert, sondern es werden auch neue Wachstumsfelder im In- und Ausland erfolgreich erschlossen werden.
Der Strategie-Fahrplan wurde im Aufsichtsrat der Schweizer Electronic AG im April vorgestellt und erhielt grünes Licht für die Umsetzung.
Zu der mehr als 150-jährigen Unternehmensgeschichte wird ein neues interessantes Erfolgskapitel hinzugefügt werden.
Das Geschäftsjahr 2007 im Überblick
Das Geschäftsjahr 2007 war eines der schwierigsten innerhalb der nunmehr 159-jährigen Unternehmensgeschichte. Die Regulierung des Schadens aus 2005 war in den ersten Monaten des Geschäftsjahres geprägt von hoher Dynamik und konnte im Juli mit dem Vergleich zum Abschluss gebracht werden.
Mit dem Ende des vertraglich vereinbarten Leistungszeitraums der Betriebsunterbrechungsversicherung waren wir ab Juni 2007 wieder auf uns alleine gestellt.
Den Aufbau, die Inbetriebnahme, das Hochfahren und Qualifizieren der vielen neuen Anlagen setzten wir in Rekordzeit erfolgreich um.
Auf der Umsatzseite galt es, in sehr kurzer Zeit die neuen Fertigungskapazitäten mit komplexen Leiterplatten zu füllen. Dies ist uns gelungen.
Marktwiedereintritt erfolgreich fortgesetzt
Die Zahlen sprechen für sich.
• Umsatzwachstum (brutto) in Höhe von 26%
• Auslandsumsätze um 50% gestiegen
• Umsätze mit komplexen HDI-Produkten um 42% gesteigert
Ergebnisseitig können wir jedoch nicht zufrieden sein. Zu den Maßnahmen später mehr.
Strategie-Fahrplan „Phönix Schweizer 2012!“
Unsere Ausgangslage
Positiv ist: Schweizer ist weiterhin auf Wachstumskurs: der Auftragseingang im 1. Quartal 2008 liegt 92% über dem des 4. Quartals 2007; den Auftragsbestand konnten wir in den letzten 3 Monaten um knapp über 27% auf 56 Mio. EUR steigern. Geschäftsmöglichkeiten sind genug vorhanden: Wir verhandeln mit mehreren unserer Top-Kunden sehr interessante Projekte, die uns in unserer Marktposition nach vorne bringen können.
Der Umsatz des 1. Quartals liegt im Plankorridor. Wir sind weiter gewachsen – unser Umsatz im
1. Quartal 2008 liegt 10% über dem Umsatz des 1. Quartals 2007.
Klar ist: Wir waren in den vergangenen Jahren damit beschäftigt, unser Unternehmen wieder aufzubauen. Dabei war unser Blick aber vor allem nach innen gerichtet. Dies hatte oberste Priorität und war richtig. Unsere erreichte Umsatzgröße des Jahres 2007 ist ein ordentliches Fundament für unseren Strategie-Fahrplan.
Nicht gut ist: Trotz des guten Auftragseingangs ist unsere Ertragslage nach wie vor unbefriedigend.
Positiv ist auch: Familiengesellschafter und Führung haben sich verpflichtet, das Schiff Schweizer Electronic AG aus den derzeitigen rauen Gebieten auf neuen Kurs in sicheres Fahrwasser zu bringen.
Schweizer Electronic AG ist ein Unternehmen, zu dem sich die Familie Schweizer als einer der Hauptaktionäre besonders verpflichtet fühlt – heute und in der Zukunft.
Dazu gibt es eine Unternehmensstrategie, die einen realistischen Fahrplan mit Investitionen, sowie Maßnahmen für quantitatives und qualitatives Wachstum, Neuausrichtung und Kostensenkung vorgibt.
Mehrstufige Strategie zur Wertsteigerung
Unser Strategiefahrplan – Phönix: Schweizer 2012! – gliedert sich in mehrere Stufen.
Sofortmaßnahmen Kostenmanagement
Wir haben das Kostenmanagement im 4. Quartal 2007 auf den Prüfstand gestellt und erste Maßnahmen definiert und umgesetzt. Diese zeigen im 1. Quartal 2008 auch schon Erfolge.
Restrukturierung und Veränderung von Arbeitsinhalten
Dadurch erreichen wir die ständige Verbesserung unserer Kostenposition.
Portfolioanpassungen
1. Steigerung unseres Umsatzes mit unseren Top-Kunden um 25% und Erhöhung unseres Marktanteils
2. Markterschließung völlig neuer Kundengruppen
3. Wachstum in Euro und nicht in Menge pro Arbeitstag, also mehr Wertschöpfung durch die Fokussierung auf hochwertige Produkte.
4. Wachstumstreiber Innovation und Produktentwicklung. Dies heißt: Verstärkung der kundennahen Produkt- und Verfahrensentwicklungen sowie systematische Verfolgung von Geschäftsansätzen über die Leiterplatte hinaus.
Aufbau strategischer Allianzen und Netzwerke
Schweizer Electronic strebt strategische Allianzen und die Bildung von Netzwerken an, um zwei Zielsetzungen zu erreichen: zum einen der Produktbezug aus Niedrig-Kosten-Regionen und zum anderen die Ausweitung von Leistungsbereichen wie zum Beispiel Design, Entwicklung, Prototyping, Kleinserien-Fähigkeiten.
Das Strategie-Haus Phönix
Basis und Eckpfeiler unserer Strategie 2012
1. Selbstbewusste und aktive Nutzung unserer besonderen Stärken
– so wie sie von unseren Kunden anerkannt werden: sie schätzen dabei u.a.:
• die besondere Technologie- und Verfahrenskompetenz von der gemeinsamen Entwicklung über die Kleinserie bis hin zum Hochfahren der Großserie
• die Fähigkeit, logistische Konzepte gemeinsam und integriert mit unseren Kunden zu optimieren
• die intensive und mit kundenspezifischem Know-how versehene Kundenbetreuung
2. Umsatzwachstum bei Großkunden
Unterstützt durch die beiden Maßnahmen:
I. Leistungssteigerung im Vertrieb
Durch mehr Zeit und mehr Eigeninitiative für die Entwicklung von Angeboten. Außerdem werden wir unsere Verkäufer und Key Account Manager ständig weiter qualifizieren sowie organisatorisch von Abwicklungsaufgaben entlasten. Umsatzwachstum soll sich auch für die Teams und für den einzelnen lohnen. Wir führen nach dem Prinzip „Fordern und Fördern“.
II. Aufbau einer Niedrigkosten-Partnerschaft und damit „Global Reach“
Schweizer Electronic AG wird als Schlüssellieferant die gesamte Bandbreite bieten.
Die Begründung hierfür:
Viele unserer Top-Kunden folgen der Globalisierung und bauen Fertigungskapazitäten in Niedrig-Kosten-Regionen auf und verlangen deshalb immer häufiger von ihren Schlüssellieferanten, ebenfalls Fertigungskapazitäten mit vergleichbaren Kostenstrukturen bereitzustellen. Lieferanten, die diesen Anforderungen nach „Global Reach“ nicht folgen können, werden herabgestuft oder aussortiert.
Standard-Produkte können immer weniger zu wettbewerbsfähigen Kosten an einem deutschen Standort produziert werden. Wettbewerbsfähige Kosten hängen auch mit dem starken Euro zusammen. Der weltweite Elektronikmarkt ist ein US$-Markt. Daher haben Hersteller, die in Ländern produzieren, die sich am US$ orientieren (dazu gehört auch China) Kostenvorteile.
3. Markterschließung völlig neuer Kundengruppen:
Um die Kundenbasis zu verbreitern, haben wir Wege gefunden, wie wir auch kleinere und mittelständische Unternehmen besser bedienen können.
Wir sehen erhebliche Chancen zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit Unternehmen, die in der Industrie-Elektronik, in der Medizintechnik, aber auch in der Bestückung von Leiterplatten tätig sind.
Um diese Kundengruppen gut zu erschließen, brauchen wir neue Fähigkeiten: zum Beispiel neue, andere Vertriebsansätze, damit ein Verkäufer eine Vielzahl an Kunden gleichzeitig akquirieren, bearbeiten und bedienen kann; wir brauchen aber auch die Fähigkeit, kleinere Losgrößen und Kleinserien zu wettbewerbsfähigen Preisen und Kosten anbieten zu können.
Diese Strategiesäule wird daher von zwei wesentlichen Maßnahmen getragen:
I. Aufbau einer neuen eigenständigen Vertriebsmannschaft,
um hier fokussiert auf die besonderen Anforderungen von kleineren und mittelständischen Unternehmen erfolgreich eingehen zu können.
II. Erhebliches Investitionsprogramm
in unsere Fähigkeit, auch kleinere Losgrößen produktiv (d.h. kostengünstig) fahren zu können.
4. Innovation und Produktentwicklung als Wachstumstreiber
Durch:
Gemeinsame Entwicklung mit Kunden
Wir setzen verstärkt auf die gemeinsame Entwicklung mit unseren Kunden. Als Serienlieferant sind wir häufig dann in einer stärkeren Position, wenn wir nicht nur von Anfang an dabei sind, sondern wenn wir auch neue Ansätze zu Technologien und Verfahren an die Entwicklungsteams unserer Kunden herantragen. Eine Analyse hat zum Beispiel nachgewiesen, dass vielfach der Umsatz mit den Kunden am stärksten wächst, mit denen wir viel gemeinsam entwickeln.
Neue Produkte und Systeme sind Wachstumsfelder
Zusätzlich arbeiten wir noch intensiver an Produktlösungen und Systemlösungen, für die wir Know-how und Kompetenzen weit über die Leiterplatte hinaus erwerben. Daraus erwachsende neue Geschäftsfelder sind weitere Wachstumsfelder. Damit wird die Schweizer Electronic AG konjunkturelle Wetterlagen besser abfedern können.
5. Restrukturierung und Kostensenkung,
die über die im 4. Quartal 2007 eingeleiteten Sofortmaßnahmen hinaus gehen, aber notwendig sind, um schnell eine gute Profitabilität der Schweizer Electronic zu erreichen.
Dazu werden wir:
I. Die Fertigungsanlagen aus dem Werk Dunningen nach Schramberg umziehen und den Standort Dunningen in 2009 schließen. Die bereits vorhandenen Flächen im Werk Schramberg reichen aus, um unser weiterhin dynamisches Umsatzwachstum fortzuführen. Die Konzentration der Gesamtproduktion im Werk Schramberg optimiert unsere Kostenstrukturen und Durchlaufzeiten.
II. Weitere kurzfristige Kostensenkungsmaßnahmen mit einem Volumen von 5 Mio. EUR einleiten. Einen großen Anteil können wir durch identifizierte Einsparungsmöglichkeiten bei Sachkosten realisieren. Darüber hinaus passen wir Arbeitsinhalte und Strukturen den künftigen Anforderungen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an.
Von dieser Maßnahme sind insgesamt circa 50 Beschäftigte aus verschiedenen Bereichen betroffen. Unser erklärtes Ziel ist es, diese Restrukturierung so sozial verträglich wie möglich umzusetzen.
Zusammengefasst sind das unsere Strategie-Ziele bis 2012:
Ausbau und aktive Nutzung unserer vorhandenen Stärken
Zum Beispiel die besondere Technologie- und Verfahrenskompetenz von der gemeinsamen Entwicklung über die Kleinserie bis zum Hochfahren der Großserie.
Steigerung unseres Umsatzes mit unseren Top Kunden um 25% und Erhöhung unseres Marktanteils, insbesondere durch deutliche Differenzierung in Technologie-Kompetenz und Kundenbetreuung.
Markterschließung völlig neuer Kundengruppen
Durch Aufbau einer neuen Vertriebslinie, aber auch durch entsprechende Voraussetzungen in der Leistungserbringung, wollen wir mit diesen Kundengruppen, die in der Industrie-Elektronik, in der Medizintechnik, aber auch in der Bestückung tätig sind, bis 2012 einen Umsatzanteil von mindestens 20% erreichen.
Wachstum in Euro und nicht in Menge pro Arbeitstag
Mehr Wertschöpfung durch die Fokussierung auf hochwertige Produkte.
Wachstumstreiber Innovation und Produktentwicklung
Verstärkung der kundennahen Produkt- und Verfahrensentwicklungen – Systematische Verfolgung von Geschäftsansätzen über die Leiterplatte hinaus.
Restrukturierung und Veränderung von Arbeitsinhalten
Dadurch ständige Verbesserung unserer Kostenposition.
Aufbau von strategischen Allianzen und Netzwerken
In Niedrig-Kosten-Regionen und mit Unternehmen, die uns bei der Ausweitung unserer Leistungspalette, wie zum Beispiel Kleinserienfähigkeit, unterstützen werden.
Mit der Umsetzung dieser Strategie wird nicht nur die Zukunft von Schweizer Electronic nachhaltig gesichert, sondern es werden auch neue Wachstumsfelder im In- und Ausland erfolgreich erschlossen werden.
Wir werden Sie in den nächsten Monaten über die Umsetzungsmaßnahmen weiter informieren.
Ausblick
Wir haben unseren eingeschlagenen Wachstumskurs auch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008 erfolgreich fortgesetzt – und dies trotz Abkühlung der Weltkonjunktur und weiterer Aufwertung des Euro. In allen Unternehmensbereichen haben wir unsere Anstrengungen erhöht. Die ersten Ergebnisse zeigen bereits in die richtige Richtung:
Weitere signifikante Umsatzsteigerungen
Der Umsatz im 1. Quartal 2008 stieg um 10,2% auf 21,6 Mio. € (1. Quartal 2007: 19,6 Mio. €). Neben weiterem Umsatzwachstum in der Automobilelektronik, unserem stärksten Absatzsegment, konnten wir die Umsätze auch in der Industrieelektronik deutlich erhöhen.
Hervorragender Auftragseingang und -bestand
In den ersten 3 Monaten sind wir sehr gut gestartet.
Unsere Kunden orderten im 1. Quartal 2008 Produkte im Wert von 33,7 Mio. EUR. Dies entspricht einer Steigerung um 92,6% im Vergleich zum 4. Quartal 2007. Der zum 31.03.2008 auf 56 Mio. EUR gestiegene Auftragsbestand ist eine solide Basis und untermauert unsere Wachstumspläne für das Geschäftsjahr 2008.
Materialkosten bleiben Herausforderung
Wir erwarten weiterhin beträchtliche Unsicherheiten durch Material- und Energiepreisschwankungen.
Wir begegnen dieser Entwicklung durch eine konsequente Ausweitung unserer globalen Lieferantenbasis.
Ertrags- und Finanzlage
Unsere Ertragslage ist nach wie vor unbefriedigend. Das Ergebnis des 1. Quartals 2008 ist zudem belastet durch Aufwendungen für bereits eingeleitete Restrukturierungsmaßnahmen, die in Zukunft unsere Kostenfähigkeit verbessern werden. Jedoch zeigen unsere im 4. Quartal 2007 eingeleitenden Sofortmaßnahmen zur Kostensenkung erste Wirkung. Zudem tragen die wachsenden Umsätze zur Verbesserung unserer Kostensituation bei. Wir haben weiterhin eine solide Finanz- und Liquiditätslage.
Gestützt durch unseren kräftig erhöhten Auftragsbestand sehen wir weiteres Umsatzwachstum im
2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Unter Berücksichtung der derzeitigen Konjunkturlage rechnen wir für das Geschäftsjahr 2008 mit einem Wachstum von über 10%.
Safe Harbour Statement
Diese Präsentation enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen – also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Schweizer liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Schweizer. Diese Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen des Schweizer-Konzerns wesentlich abweichen von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen. Für uns ergeben sich solche Ungewissheiten insbesondere, neben anderen, aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage (einschließlich Margenentwicklungen in den wichtigsten Geschäftsbereichen), Herausforderungen der Integration wichtiger Akquisitionen und der Implementierung von Joint Ventures und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen, Änderungen von Wechselkursraten und Zinssätzen, Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen, fehlender Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen seitens der Kundenzielgruppen von Schweizer, Änderungen in der Geschäftsstrategie sowie verschiedener anderer Faktoren. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, projizierte oder geschätzte Ergebnisse genannt worden sind. Schweizer übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.
Weiterführender Link: http://www.schweizerelectronic.ag/surface/unternehmens-news.php?lang=1
Kontaktinformationen
Weitere Informationen erhalten Sie von
Herrn Rigo Züfle, Investor Relations
oder
Herrn Michael Nothdurft, Director Marketing
Schweizer Electronic AG
Einsteinstr. 10
78713 Schramberg
Tel. +49 7422 512 0
Fax +49 7422 512 396
E-mail: rigo.zuefle@schweizerelectronic.ag
oder michael.nothdurft@schweizerelectronic.ag
Firmenprofil
Die Schweizer Electronic AG ist einer der größten Hersteller von Leiterplatten in Deutschland mit einem Umsatz von ca. 79 Mio.€ in 2007 und beschäftigt zur Zeit ca. 780 Mitarbeiter in Schramberg und Dunningen.
Schweizer wurde bereits 1849 gegründet und sieht im Bereich der Elektronik gute mittel- und langfriste Wachstumschancen






