Archiv der ‘Transport / Logistik’ Kategorie
Logistik: eine abwechslungsreiche Dienstleistung
Branche: Transport / Logistik
Pressemitteilung von: Spedition Otto Bächle GmbH
PR Agentur: Internetredaktion Bernward Damm e.K.
Engagiert sich für hochwertige Ausbildung und qualifizierte Arbeitsplätze: Spedition Bächle.
Spedition Bächle auf der Jobs for Future: Einsatz für hochwertige Ausbildung und qualifizierte Arbeitsplätze / Wirtschaftsminister informierte sich
Villingen-Schwenningen, 26.03.2009.
Wir bringen die Wirtschaft in Fahrt! In diesem Sinne stellten Benjamin Hieske und Robin Tandarić am Donnerstag auf der Messe Jobs for Future in Villingen-Schwenningen ihre Ausbildungsberufe in der Transportbranche vor. Die beiden Zwanzigjährigen lernen bei der Spedition Otto Bächle GmbH, die vor kurzem ihr neues Logistikzentrum im Industriegebiet Herdenen bezogen hat. Gemeinsam mit den Auszubildenden informieren Geschäftsführer Egon Neininger und seine Söhne am Messestand über die Berufe im Speditionsgewerbe. Auch Wirtschaftsminister Ernst Pfister, Landrat Karl Heim und Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon wollten beim Eröffnungsrundgang die Berufsbilder und die Situation der Branche kennenlernen. (Weiterlesen …)
IHK-Umfrage: Hoher Dieselpreis bringt Transportbranche erheblich unter Druck
Branche: Öffentliche Verwaltung / Verbände / Vereine
Pressemitteilung von: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
Thomas Albiez
Der hohe Dieselpreis führt zu einem erheblichen Kostenanstieg in der Transportbranche. Das hat eine aktuelle Blitzbefragung der IHK-Organisation ergeben. Danach setzt die überwiegende Zahl der befragten Betriebe die Mehrkosten bei fünf bis zehn Prozent an. Das gilt für den Straßengüterverkehr und das Bus- und Taxigewerbe gleichermaßen.
Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, rät den über 1000 regionalen Unternehmen des Güter- und Personenverkehrs zum einen, dringend das Gespräch mit ihren Geschäftspartnern zu suchen: „Die Auftraggeber müssen sich überlegen, ob eine kurzfristige Kosteneinsparung den Verlust eines zuverlässigen Transportunternehmens rechtfertigt.” Zum anderen sei aber auch die Politik gefordert, so Albiez weiter: „Angesichts der dramatischen Lage im Transportgewerbe muss die geplante Mauterhöhung zum Januar 2009 ausgesetzt werden.“ Die regionalen Unternehmen des Personen- und Güterverkehrs beschäftigen in der Region rund 5.500 Arbeitnehmer und über 200 Auszubildende.
Um den gestiegenen Kosten zu begegnen, setzt die Branche neben Kosteneinsparungen auch darauf, dass deren Auftraggeber einen Teil der Mehrbelastung durch höhere Preise tragen. So bemühen sich fast alle befragten Unternehmen um eine Weitergabe der Kosten an die Auftraggeber. Mit vielen Kunden wurden bereits Dieselzuschläge bzw. Gleitklauseln vereinbart oder es werden Verhandlungen hierüber geführt. Versucht wird aber auch, die Kosten zu senken: So wird der Kraftstoffverbrauch durch Fahrerschulungen und den Erwerb sparsamerer Fahrzeuge gesenkt, die Auslastung durch stärkere Ladungsbündelung weiter erhöht und der Leerfahrtenanteil minimiert.
Größere Unternehmen verstärken ihre Ladungsbündelung durch den Aufbau zusätzlicher regionaler Umschlagpunkte. Unternehmen, die grenzüberschreitend tätig sind, tanken verstärkt im Ausland – beispielsweise in Belgien und Luxemburg, wo die Kraftstoffpreise deutlich niedriger sind als in Deutschland. In einzelnen Fällen werden auch Transporte auf den kombinierten Verkehr, die Bahn und die Binnenschifffahrt verlagert. Genannt wurden aber auch das Zurückfahren von Investitionen und der Abbau von Mitarbeitern.
Ein Großteil der Befragten erwartet für die Verkehrsbranche mittelfristig erhebliche strukturelle Veränderungen. Sie gehen davon aus, dass gerade viele mittelständische Familienunternehmen in wirtschaftliche Schieflage geraten können. Dies gilt für den Straßengüterverkehr ebenso wie für das Busgewerbe. Gewinner werden große Anbieter sein, die international agieren und in Konzerne eingebunden sind. Diese Global Player werden weitere Marktanteile hinzubekommen. Zunehmen wird auch die Zahl der Kleinstbetriebe, wie die Ein-Mann-Unternehmen, die aber nicht selbst akquirieren, sondern als Subunternehmer für größere Anbieter fahren.
Weiterführender Link: http://www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de
Kontaktinformationen
Christian Beck
Pressereferent
IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
Romäusring 4
70050 Villingen-Schwenningen
Telefon: 07721 922-174
Fax: 07721 922-198
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2. Außerdem entwickeln wir die Region weiter durch eine aktive Regional- und Wirtschaftsförderung. Unsere Schwerpunkte liegen dabei auf den Aktionsfeldern Bildung, Technologie- und Standortqualität.
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IHK: Straßengüterverkehr nicht weiter verteuern! – EU will dem Transportgewerbe „externe Kosten” anlasten
Branche: Öffentliche Verwaltung / Verbände / Vereine
Pressemitteilung von: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
Gerhard Lehmann
„Auf EU-Ebene ist die Grenze des Zumutbaren erreicht”, kommentiert der Vorsitzende des Verkehrsausschusses der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Gerhard Lehmann, die Brüsseler Vorschläge zur weiteren Verteuerung des Straßengüterverkehrs. „Die jetzt vorliegenden Pläne der EU-Kommission öffnen Tür und Tor für zukünftige Kostensteigerungen im Transportgewerbe”, so der IHK-Verkehrsausschussvorsitzende. Nach dem enormen Anstieg des Dieselpreises und der heftigen Anhebung der LKW-Maut würde eine von Brüssel verlangte Anlastung so genannter externer Kosten für viele Verkehrsunternehmen mit dem finanziellen Exitus enden, kritisiert Lehmann. Geht es nach der EU-Kommission, sollen LKW für von ihnen verursachte Staus, Lärm- und Umweltschäden künftig zur Kasse gebeten werden können. Dieser Vorschlag ist Teil eines Paketes für „grüneren” Verkehr, das die EU-Kommission vorstellte.
Lehmann hält die Idee für falsch: „Eine genaue Bestimmung der von einem LKW verursachten Lärm- und Umweltkosten ist schlicht unmöglich und eröffnet neue Spielräume für fiskalischen Missbrauch. Eine wirksame Entlastung der Umwelt ist auch nicht durch höhere Abgaben, sondern vielmehr durch Anreize zum Einsatz modernster Techniken im Verkehrssektor zu erwarten. Außerdem ignoriert die Politik weiterhin die enormen Steuerbeiträge des Transportgewerbes, die nicht in die Straßeninfrastruktur einfließen.” Dass der Straßengüterverkehr zudem auch noch zusätzlich für das Stehen im Stau bestraft werden solle, sei nicht nachvollziehbar. Schließlich seien die zunehmenden Staus Ausdruck der Versäumnisse der Verkehrspolitik. Daher sollten jetzt endlich umfassendere und konkrete Zusagen für den Infrastrukturausbau gemacht werden, um Staus zu vermeiden und das zukünftige Verkehrswachstum zu bewältigen.
Als untauglich wertet die IHK die Vorschläge von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, die Überholverbote für Lkw auszuweiten und die Maut zeitlich zu differenzieren. Lehmann: „Ein solcher Plan lenkt nur vom Kern des Problems ab: Die Hauptverkehrsachsen sind deshalb sichtbar verstopft, weil nicht ausreichend und zu spät investiert wurde. Die massiven Kapazitätsprobleme lassen sich daher nur durch den Ausbau der Infrastruktur beseitigen. Nach Straßenbelastung differenzierte Mautsätze führen hingegen nur zu einer Mehrbelastung der Transportbranche und der Verlader. Die Transportbranche muss ihre Fahrzeiten an den betrieblichen Erfordernissen ihrer Kunden ausrichten und den Einsatz ihrer Fahrzeuge und Fahrer effizient planen. Eine Verschiebung von Fahrten in Zeiten, in denen die Maut dann einige Cent günstiger ist, ist zumeist unrealistisch. Am Ende wird die zeitliche Mautspreizung nur auf eine weitere Verteuerung der Transportkosten hinauslaufen und damit die ohnehin kritische wirtschaftliche Lage vieler Transportunternehmen weiter verschärfen.“
Weiterführender Link: http://www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de
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